DITC # 10 – Neues von Rasputin, Ostfront Crew, Kritikal 27, Defcon & Draizt und MAFA

Leipziger Rap bleibt in Bewegung und dabei durchwachsen. Wir haben für Euch hier die Neuigkeiten zusammen gefasst, die wir nicht für uns behalten möchten.

Rasputin „Der Funk Ist Zurück“

„Er flößt Euch Ruhe und Vertrauen ein, wie Opas Stimme.“
Mit Rasputin kommt diesen Sommer also der Funk zurück nach Leipzig.

Fünf starke Tracks glänzen mit mehr aufschlußreichen Inhalten als die gesamte Anthologie manch anderer Rapper. Für den rhythmischen Funkfactor des Projektes steht besonders die Zusammenwirkung von Rasputins präziser Silbenselektion auf den passenden Beats aus dem Hause Synthikat, welches sich für die gesamte Produktion verantwortlich zeichnet. Um Euch einen Eindruck verschaffen zu können, ist das kürzlich erschienene Video zu dem Song „Generation Smartphone“ bestens geeignet. Es wurde von keinem Geringeren als Arwid Wu abgedreht und geschnitten.

Solltet Ihr der Scheibe zugeneigt sein, könnt Ihr hungrige Mäuler stopfen, indem Ihr das Ding auf Bandcamp kauft oder einfach körperlich bei den Erzeugern per Mail ordert: synthikat@gmx.de

Ostfront „To-Do-Liste“

Wenn Ihr einmal beim HipHop Kiosk angekommen seid, dann nehmt Euch doch die Zeit, das in den letzten Wochen erschienene Video „To-Do-Liste“ von der Ostfront Crew zu untersuchen. Dies bitte aber ohne Euch dabei an den selbsternannten Meistern der Prokrastination ein Beispiel zu nehmen. Der Beat ist ein chilliges Brett, verursacht durch das Fingerspitzengefühl von Rice Master Yen.

Kritikal 27 „Definition“

Hier schlagen wir die nächste Brücke. Auch der Euch von It´s Yours bereits bekannte Kritikal 27 fühlt sich auf einem Rice Master Yen Instrumental zu Hause. Lasst Euch mit „Definition“ aus dem Salat des großen Ganzen mittels eines ultra entspannt geflowten Feelings zur Rückbesinnung auf Euch selbst animieren.

 

Defcon & Draizt „Tristesse RemixTape – 2014“

Für alle Freunde der Düsternis, die sich außerhalb der Villa Kunterbunt am Wohlsten fühlen, haben wir hier genau das Richtige. Bereits Anfang des Jahres erschien die Kollabo zwischen Defcon, dem Meister der Finsternis, und dem mönchengladbacher Rapper Draizt. Nun haben sich DJ Siegesmund aka Lausebub, Grammophon FinestMeth Hans und Nash One scheinbar so inspiriert gefühlt, dass sie die komplette Platte geremixt haben. Wie das Original steht Euch auch der kleine Bruder frei zum Konsum.

Viele leipziger Rapper haben die Beats von Defcon bereits mit Freude in Anspruch genommen. Seine hasserfüllten Texte und die wunderschön bitterbösen Vergleiche sollten dem Rap hörenden Horrorfilmfan amüsante Gänsehautmomente bescheren.

Download: http://www.mediafire.com/download/fx44sf8414avjn5/Defcon+%26+Draizt+-+Tristesse+RemixTape+-+2014.rar

MAFA – Schmerz

Der Abschluss erfolgt aus nicht ganz selbstlosen Motiven: Der Autor des vorliegenden Artikels veröffentlicht mit seiner rappenden Electrotrash Combo Mafa das zweite Musikvideo, aus dem aktuellen Album „Mondanbeten für Anfänger“. Natürlich würde er eher dem Teufel die Hörner polieren als sich an dieser Stelle selbst zu rezensieren, also verschafft Euch einen eigenen Eindruck.

Ein Kommentar

  • Ich habe früher deutschen Rap aka Hiphop geliebt! namen wie Blumentop, Kool Savas, Samy Deluxe und andere diverse Interpreten sind mir im wesentlichen ein Begriff! Jedoch kann ich iwie nicht mehr darauf! Auch beim mehrmaligem rein hören, entwickele ich keine neue Liebe dafür! Aber vielleicht kommt ja bald mal wieder ein deutschsprachiger Rapper, der mich überzeugen kann!

    Schöne Grüße aus Südtirol!

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