Leipziger Rap – Review 2012

2012 ist in Sachen Rap in Leipzig viel passiert, hier gibt’s für euch eine kleine Review zu diversen Releases, welche die Leipziger Szene im letzten Jahr hervorgebracht hat…

 

 

64zu63 – „Die purpurrote Box“ (LP)

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Die beiden Rapper Skepsis und Bayz sind schon lange im Untergrund aktiv, warum sie trotzdem so wenig bekannt sind ist für mich unverständlich. Die Zwei haben nämlich verdammtes Potential! „Die purpurrote Box“ ist eine Konzept-LP, genauer gesagt der „erste deutsche Raproman“ – wie sie es selbst formulieren. Und ja, da kann man getrost mitgehen! Die Story wird über dreizehn Tracks hinweg gut erzählt und die teilweise psychedelisch-apokalyptischen Trips, welche die Figuren erleben werden durch die freundlichen Worte der Erzählerin in diversen Skits wieder aufgelockert. Für Freunde des Storytelling also genau das Richtige. Die Beats stammen alle von Skepsis selbst, mit Ausnahme von „lebst du noch?“, welcher der Beatschmiede von „Smokebuddha“ entstammt. Fazit: Gute Rapper, gute Beats, abgedrehte Story… diese Jungs sollte man im Auge behalten.

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Die fliegenden Untertassen – „Power“(LP)

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Die fliegenden Untertassen sind mittlerweile mit ihrem zweiten Album am Start. „Power“ ist der Nachfolger des 2011 erschienenen „Trust“ und qualitativ gleichwertig. Die Beats sind wie immer gut produziert aber die neue Scheibe hört sich etwas „synthetischer“ an als der Vorgänger. Ein Stück, was durch seinen oldschooligen Sound etwas heraus fällt, ist „Kinofilm“ – ein sehr beliebter Track, zu dem der werte Herr Arvid Wünsch ein fettes Video gedreht hat (in dem er nun auch endlich einmal als Darsteller zu sehen ist). Die Beats stammen alle vom creweigenen DJ und Produzenten „lordFader.deluxe“, der mittlerweile in Wien lebt und dadurch eher selten mit den MCs Rasputin und Malario auftritt. Fazit: Die Untertassen wollen nicht nur Harmonie und Spass verbreiten, sondern die Hörer auch zum Nachdenken über die Zukunft der Gesellschaft bewegen. Definitiv nichts für Leute, die nur auf Partyrap stehen.

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K2JM – „Siebenschläfer-Grau in Grau“ (EP)

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Wer den Rapper Kam schon von früheren „Unheilz“-Releases kennt, der weiß, was ihn erwartet. Solider Rap und deepe Beats auf neunzehn Tracks inklusive Intro, Outro und Skits kommen hier auf den Hörer zugerollt. Und das sehr abwechslungsreich auf melancholische, lustige oder aggressive Art und Weise. Kam spiegelt somit einzigartig das kontroverse Lebensgefühl seines Heimatstadtteils Connewitz wieder. Die Beats stammen überwiegend von seinem Alter Ego „MonoA“, es sind aber auch Beiträge von „Vaterbeats“ (a.k.a. Tobass) und „Synthikat“ enthalten. Als Rapgäste sind EmciMille und der Ostfront Crew-Member „Nickmasta“ mit am Start, wobei vor allem letzterer die von Haus aus gute Scheibe nochmal richtig zum glänzen bringt. Fazit: Anspruchsvoll und gut durchdacht. Das richtige Release für Leute, die während der langen Zugfahrt gerne mal in die Tiefe gehen und nachdenken wollen.

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Stylerkings – „Vier“ (LP)

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Patrick23 und Bauer MC haben uns auf ihr neues Album eine ganze Weile warten lassen. Auf der „Vier“ LP hört man deutlich heraus, dass die beiden sich seit den alten Zeiten der „Akupunktur“-Tapes stark verändert haben – nach endlosen Stunden im Studio oder auf Livebühnen ist das auch nachvollziehbar. Diese Jungs sind immerhin schon einige Jahre dabei und haben wohl jede Bühne in Leipzig betreten. Die neue Scheibe klingt im allgemeinen etwas herber als man erwartet, was durchaus nicht schlecht ist… Im Großen und Ganzen bekommt man einen guten Überblick, was die beiden Rapper in den letzten Jahren bewegt hat – ob nun gesellschaftlich, persönlich oder im Bezug auf die HipHop-Szene. „Vier“ umfasst siebzehn Titel und ist ein Muss für jeden, der gerne mit Liebe gemachten und individuell gestalteten Rap hört. Fazit: Es bleibt zu hoffen, dass sich auch die jüngere Generation dem Gesagten der Jungs annehmen. Die alten Hasen des Leipziger Rap starten wieder durch und haben ein Album rausgekloppt, was jeden schon etwas länger in der Szene aktiven Hörer flashen wird.

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Etogate und Notfall – „Alzheimer Amateure“ (LP)

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Die beiden Rapper Etogate und Notfall von der „Unheilz Crew“ sind schon ein paar abgedrehte Typen! Das merkt man vor allem, wenn man die beiden live beobachtet. Die Jungs stecken eine enorme Energie in ihre Tracks und ihre Bühnenshow. Abgedrehte Storys sind genau ihr Ding und ein fettes Dauergrinsen ist beim Durchhören quasi vorbestimmt. Auf der Scheibe geht es vorrangig um Suff, Spass und Hass, und das auf eine witzige Art und Weise, die unglaublich fesselnd wirkt. Die Zwei nehmen sich auch gern selbst auf die Schippe, eine Fähigkeit die vielen Rappern fehlt! Ein Tune, der aufgrund besonderer Fettness nochmal einen draufsetzt ist „Im Kreise“ – auf einem Bombenbeat vom Stötteritzer Beatbauer „Defcon“ kotzen sich Eto und Notfall hier richtig aus… Schön! Fazit: AA1 ist eine sehr vielseitige Scheibe mit geistigen Ergüssen, die so locker keiner zweiter Crew aus den Gaumen schwappen. Freut euch schon auf die 2013 erscheinenden AA2 und AA3.

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Etogate – „Neue deutsche Ebbe“ (LP)

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Der Typ mit der einzigartigen Stimme hat in diesem Jahr auch ein Soloalbum produziert. Er ist ohne Frage ein durchgeknallter Selbstdarsteller mit Hang zur Selbstironie, der auch gerne mal singt und wie eine Maschine über den Beat marschiert. Die Storys sind fesselnd und charmant erzählt. Ach, ziehts euch einfach rein, es lohnt sich!

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Trashfuck – „Epilog EP“

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Trashfuck aka. Bob, Jack und Johnny haben es endlich geschafft ihre erste EP zu veröffentlichen. Noch eine Crew, die seit Jahren aktiv musiziert (genauer gesagt seit 2009), welche aber trotzdem zu wenigen bekannt ist. Die Jungs sind definitiv gute Reimer, die Vergleiche passen und der Sound ist mitreißend – nur der Inhalt wird einigen Leuten aufstoßen. Einige „pietätlose und vulgäre Vergleiche sind im Gesamtkunstwerk der Unentdecktesten vorhanden“ und das macht es zu einem abgerundeten Ding, denn die Jungs verstellen sich nicht, sie sind wirklich so kaputt! Fazit: Es macht Spaß den Dudes zuzuhören und für wen es nicht immer hundertprozentig politisch korrekt sein muss, wird an der „Epilog EP“ viel Freude haben.

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52 Kommentare

  • Mein Kommentar (danke für die Zensur) war weder beleidigend noch doppeldeutig. Es fehlt trotzdem einiges an Leipziger Releases aus 2012 und somit ist der Artikel schlecht recherchiert. Nein, keine Beleidigung, sondern Kritik, damit muss man umgehen können. KET Ihr Album -Traverser La Rue – ist DAS Leipzig Release 2012 mit überregionaler Relevanz, die CD-Auflage mittlerweile vergriffen, auch bei HHV. Also nicht einfach weglöschen, danke.

  • Kid Commercial

    Der Artikel legt keinen Wert auf Vollständigkeit. Ich möchte damit lediglich eine Zusammenstellung von Releases aufführen, welche meines Erachtens erwähnt werden sollten.
    Alle Veröffentlichungen abzudecken ist auch schwierig, da Diverses nicht mehr zugänglich/käuflich ist.

    Wenn ihr der Meinung seid, dass etwas in der Liste fehlt dann könnt ihr es gerne per Kommentar hinzufügen.

  • OHH AHH CAN7ONA

    Trashfuck!

  • Cro ist auch überregional bekannt und trotzdem nicht so pralle. Muss ja nicht jeder KET mögen. „Das release“ ist das album auch bei wohlwollender betrachtung nicht.

  • LoL – musste grad gut bei „wohlwollender Betrachtung“ lachen 😀
    (Der Verfasser des Artikels hat den Spitznamen Wolle 😉

  • Nehmen wir es mal, wie es ist. Fast alle aufgeführten Künstler haben was mit Kid Commercial auf diversen Partys gemacht. Und auch wenn man nicht alle Releases abdeckeln muss, so schuldet man allein am Bsp. von Ket zumindest eine Erwähnung. Andernfalls musste man sich inhaltlich Gedanken machen, wie man die Kritik umgeht. Sowas wie „Releases aus Leipzig, die ich 2012 bemerkenswert fand“. Ist auch egal, der fade Beigeschmack bis auf die Fliegenden Untertassen nur vermeintliche Homies zu diggen, bleibt.

  • siehe erste zeile, da steht deutlich:

    „…eine kleine Review zu diversen Releases…“,

    und nicht review aller releases…

  • Der Verfasser hat halt mal versucht generell einen Überblick über die leipziger Rapreleases des letzten Jahres zu bieten. Das ist schobnmal ne gute Sache, weil man so doch informiert wird. Die kritiekn gehen nicht wirklich tief, bzw. sind nicht wirklich kritisch, aber es ist ja auch eher ein Überblick. Da viele realeases eh kostenlos zu haben sind, kann man sich ja selber ein Bild machen. KET hätte man sicherlich erwähnen können, aber vielleicht hat der Autor ja einfach ihr Album nicht oder kennt sie schlicht und ergreifend nicht. So oder so, ute sache die evntuell verbesserungswürdig ist.

  • Hubnik hat insofern Recht. Kid Commercial hat nur seine „Homies“ gepusht und nicht wirklich versucht, einen generellen Überblick über die Releases der Leipziger „Szene“ zu generieren. Wenn es Kid’s Blog wäre, dann wäre es mir ja egal gewesen, so als Fanzine oder whatever. Aber when hier bei it’s yours „Leipziger Rap Review 2012“ steht, dann erwarte ich den Willen, einen objektiven Überblick zu bieten und ordentlich zu recherchieren. „Der Artikel legt keinen Wert auf Vollständigkeit.“ – okay, dann lass es in Zukunft einfach ganz, wenn du dir keine Mühe machen willst.

  • hey andrésnnn, it’s yours… schreib doch mal ne review über kets album. 😉

  • einen vollständigen überblick über die rapszene einer stadt wie leipzig zu geben, halte ich für völlig unmöglich. deswegen ist es doch vollkommen normal, dass der autor eine auswahl trifft. und ob ket da nun unbedingt vertreten sein muss, darf auch bezweifelt werden..

  • andre. und du willst deinen homie ket nicht pushen?
    du bist sehr gern eingeladen deine energie hier mit reinzustecken und uns zu komplettieren, wenn du meinst, dass was fehlt.
    ich find den artikel gut und teilweise kannte ich das zeug nicht.
    zudem etwas überzogen nach dem ersten artikel eines neuschreibenden sofort zu sagen er soll es sein lassen und er hätte sich keine mühe gegeben. 120 „likes“ sprechen auch für sich…

  • Kid Commercial

    Komisch, keiner sagt was weil Omik fehlt aber wenns an den eigenen Bekanntenkreis geht…

    Und zum Thema Homies sei gasagt, dass ich die Hälfte von den Typen noch nie gesehen habe.

  • Hey,

    ich bin sehr erstaunt, dass ich kaum einees der releases kenne. Aber genau das macht den Artikel für mich so interessant 🙂
    Muss mich allerdings auch andresen anschließen, auch wenn KET nicht jede/n anspricht, war es schon eine große veröffentlichung des letzten Jahres und mal wieder schade, dass die einzige Frau am Mic vergessen wurde.

    liebe Grüße

  • Das war doch ein guter Anfang von Kid. Manch Kritik ist auch berechtigt. Hat „Wolle“ aber auch verstanden denk ich. Das nächste mal einfach alles offener halten und die Leute zum Ergänzen auffordern. Kommentare zu löschen, ist noch ein Thema für sich. Möchte den Bevollmächtigten jetzt aber nur nahelegen, dieses Mittel wirklich wohl bedacht einzusetzen.

    Ansonsten Leute konzentriert euch auf die Fakten und „Just Do It“!

    z.B. sah und hörte ich 2012 nämlich auch diese Video-Releases..

    http://www.youtube.com/watch?v=Jnwn1pI5Ypg

    http://www.youtube.com/watch?v=jfFLtzTG4oc

    Was auch immer davon zu halten ist 🙂
    beste Grüße aus Reudn!

  • Witzig wie André sich hochfährt, weil der Autor seine Freundin Ket nicht erwähnt hat. Wo doch gerade er es ist, der als lokale Rapacts nur so genannte „Homies“ im Island auftreten lässt. Ganz schön peinlich der Junge.

  • Obskuriosen, Dude von Dude&Phaeb (mittlerweile auch), Soulmad, Rik und sicher auch Omik. Gib da schon ein paar weitere Namen, denen man in den letzten 12 Monaten über den Weg laufen hätte können.

    @Lara: Wer soll denn im Conne Island auftreten? Bzw. wen hättest du dir gewünscht?

    @Ina: Reviews zu Ket hab ich schon einige in der Blog-Welt gelesen.

  • Sendemast- State of Flavour (Funkveteidiger)

  • @Lara: Ich bin immer für Vorschläge offen, es muss aber musikalisch auch passen. Ich habe in den vergangenen Jahren viele lokale Leute als Support/Opener spielen lassen, hast du vermutlich nur nicht mitbekommen. Zudem gibt es einmal monatlich im Rahmen der Word Cypher im Island Café eine offene Plattform für MCs. Und bevor du mich als „peinlich“ bezeichnest – mach du doch selbst Veranstaltungen in Leipzig und supporte die lokale Szene. Und vielleicht solltest du auch ein wenig Respekt zeigen, ich mach seit Jahren konstant und größtenteils ehrenamtlich sehr viel im Hip-Hop Kontext…

  • wer ist den in den letzten jahren im conne aufgetreten? tausend mal ket die nich rappen kann und jetz diese jahmaicavögel mit ihren scheiß nazivergleichen. sowas wäre früher im conne nich gegangen! jetzt heult der andresnnn rum weil er mal selbst kritisiert wird.

  • versucht mal bei der sache zu bleiben, danke.

  • da ist schon was dran. Im Island laufen größtenteils Ket, Scientist, Ket, peter P/Sendemast und dann noch das eine oder andre mal KEt. Kann ja sein, dass Andresen die gut findet, ist auch ok, wenn man der meinung ist, jedesmal Ket gefällt dem publikum und wenn man sich die hauptacts ansieht, wiederholen die sich eigentlich auch seit 10 jahren. insofern ist es eigentlich nur konsequent, auch immer den gleichen supportact auftreten zu lassen. andresens engagement ist sicherlich bewundernswert ernsthaft!), sein umgang mit kritik und sein musikgeschmack sind es nicht. (wobei letzteres sehr egal, da sehr subjektiv)

  • echt bewundernswert, wie die lager sich spalten! nach dem türsteher krieg, wirds wohl bald den „rapkrieg“ in leipzig geben.
    nun ja, vieleicht bekommt dann die leicht weichgespülte scene, mit ihrm unitouch, etwas wahres zurück! hahaa

  • da bin ich ja mal gespannt, wie sich das alles so in 2013 entwickelt, anscheind wird´s sehr interessant.

    meiner meinung nach, werden von den leuten die die möglichkeit haben neue künstler zu rap presenten, diese bewusst ignoriert.

    aber das liegt glaube ich in der natur der sache, schade fand ich nur jahmicas aussage im radio, über die leipziger scene.
    wenn man nur auf seiner seite schaut, ist klar das mann einiges übersieht.

    aber leipzig rap ist cool. punkt

  • wo ist denn mein album in der liste ?

  • Die letzten drei Kommentare sind innerhalb von 15 Minuten von derselben IP hinterlassen worden. Wollen wir jetzt alle mal wieder cool werden?

  • Um es noch einmal klar zu betonen, ich wollte weder beleidigen, noch ausgrenzen! Nächstes Jahr wird es einen Aufruf geben, in dem IHR ALLE eure Vorschläge einreichen könnt. Es steht euch des Weiteren immer noch frei, eure Vorschläge als Post hier zu setzen. Was sollte eurer Meinung nach noch erwähnt werden?

  • Ja ach Ket hin oder her. Alles kann man sowieso nie abdecken. Bla Bla..Ist ne interessante Review. Und ehrlichgesagt find ichs ganz gut das hier mal eher unbekanntere Acts etwas gepusht werden!

    Weiter so!!!

  • Lieber André, dein Engagement für Rap-Veranstaltungen im Conne Island ist prinzipiell lobenswert – keine Frage. Obwohl ich in den vergangenen Jahren öfter im Island bei Rapparties/-konzerten Gast war, kann ich leider nicht bestätigen, dass du „viele lokale Leute als Support/Opener“ spielen ließt. Die einmal im Monat stattfindende Word Cypher wurde meines Erachtens primär nicht von dir initialisiert, sondern überwiegend von externen Menschen oder anderen Leuten aus dem Island, ähnlich wie die erste All4HipHop-Jam. Ich bezeichnete dich u. a. aus folgenden Gründen als peinlich. Du prangerst die Unvollständigkeit des Blogartikels an, scheinst dich aber vorwiegend daran zu stören, dass das Album deiner Freundin nicht genannt ist, welche sogar nicht mal mehr in Leipzig wohnt. Du verpacktest deine Kritik sehr arrogant und herablassend. Dass It’s Yours dir die Möglichkeit bietet, den Blogbeitrag zu bereichern und selbst eine Review zu schreiben, nutztest du bisher nicht. Der Vorwurf, dass der Autor des Artikels nur Freunde pushen will, scheint ebenfalls nicht haltbar zu sein, wenn dieser wirklich die Hälfte der erwähnten Leute nicht kennt, was aus meiner Sicht glaubhaft ist. Dir vorzuwerfen, du würdest überwiegend Freunde im Island zu Rapveranstaltungen auftreten/-legen lassen, scheint mir hingegen haltbarer zu sein, wenn ich mir die lokalen Acts anschaue, die bisher oder immer wieder im Island aufgetreten sind. Daraus ergibt sich auch eine schwierige und unschöne Tatsache. Du entscheidest meist, was [musikalisch] passt oder nicht. Somit bist du auch das Monopol bei Rapveranstaltungen im Island. Alles was oder wer dir [Vermutung: und/oder Robert, hier in diesem Blogbeiträgen anscheinend unter dem Namen „hubnik“ unterwegs] nicht passt, nicht nur musikalisch gesehen, sondern auch persönlich, hat nahezu keine Chance im besagten Jugend-Kulturzentrum aufzutreten. Dass du „sehr offen“ bist, sehe ich eigentlich auch nicht wirklich. Für das Island holst du, gerade auch was überregionale Acts angeht, oft dasselbe und scheinst damit deinem persönlichen Musikgeschmack den Vorrang zu geben anstatt auch die Facetten der Rapmusik im Rahmen der „Island-Politik“ zu demonstrieren. Bis auf Busdriver, Amewu und Herr von Grau beschränkte sich das letzte Jahr oft auf Old-School-Rap, was natürlich auch zum Teil cool ist, aber nicht gerade die von dir erwähnte Offenheit unterstützt, sondern eher zeigt, dass du als Rapbooker recht festgefahren scheinst. Mir ist klar, dass bei Parties auch finanzielle Aspekte eine wichtige Rolle spielen und dass Menschen, die international coole Rapmucke machen, gerade in der Nähe sein müssen, um im Island zu spielen. Ich habe oft den Eindruck, dass wegen deiner Monopol-Stellung in Sachen Rap im Island lokale Acts nicht [nur] wegen ihrer Musik geholt werden, sondern weil du sie persönlich magst oder nicht magst. Das ganz auszustellen ist sicherlich nicht einfach, aber ich würde es begrüßen, wenn du versuchen würdest objektiver und offener bei deinen Rapbuchungen zu handeln und subjektive Sympathien und Antipathien möglichst hinten anstellst. Wen ich mir alles als lokalen Rapact im Island vorstellen könnte? Fliegende Untertassen, 64zu63, RIK, Ostfront Crew, Drexakk und/oder Stylus Emcee. Alles aus Leipzig kenne ich nicht, da es sicher auch zu viele sind. Vielleicht gibt es noch coole lokale Rapacts, die nur bisher nicht zu mir durchgedrungen sind. Deine Aufgabe als Booker sollte es ebenfalls sein, mehr unterschiedliche lokale Acts als Opener [beispielsweise] zu holen, die qualitativ gut sind, aber dir vielleicht persönlich nicht gefallen. Lara

  • Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich mag das Album von Ket und finde es schön, dass es überregional ebenfalls gut ankommt.

  • ich bin da ähnlicher meinung wie lara. als unbekannter act hat man in leipzig tatsächlich probleme, eine plattform zu bekommen. es gibt einen ausgewählten kreis aus personen und musikern, die sich gegenseitig pushen und teilweise kein wirklich offenes ohr für neue leute haben. und kaum schreibt mal einer eine review über neue acts, fühlen sich die „etablierten“ leute auf den schlips getreten. kid commercial hat alles richtig gemacht! achso und im übrigen: ich habe kid commercial noch nie persönlich getroffen und mein album steht auch in der liste da oben.. so viel zum thema „vetternwirtschaft“.

  • Das ist tatsächlich das unterhaltsamste seit langem und möchte mich dafür bedanken das Kid und J.SN mir das gestern erzählt haben. Ich hab die Aussagen mal alle zerlegt und meine Sicht dargelegt. Das ganze ist aus dem Runder gelaufen und beläuft sich auf 2 A4 Seiten. Besteht Interesse daran? ich glaube es ist quatsch das jetzt als Kommentar zu posten.

  • Thema 1 – Booking im Island
    Grundvoraussetzung zu meiner Person: ich bin André grundsätzlich bei der Meinungsfindung zum Thema Booking im Island behilflich. Im Regelfall schickt er mir eine Liste der aktuell machbaren Künstler mit einer groben Struktur und ich treffe dazu eine Aussage. Was tatsächlich passiert obliegt ihm als Booker. Das ich dort meine Favoriten bevorzuge ist nur natürlich, denn ich werde persönlich gefragt und nicht stellvertretend für Leipzig. Ich gebe lediglich ein Statement über geschätzte Besucherzahlen ab.
    Zu US-Bookingauswahl: durch meine Verbindung zu André und meiner eigenen Arbeit kenne ich viele Hintergründe genau. Zu diesem Thema konnte ich mich dank Ket auch mit vielen anderen Bookern und Tourmanagern unterhalten und sehe in diesem Zusammenhang das Island auf einem ganz normalen Weg für eine Location mit dieser Infrastruktur. Ein Kendrick Lamar zB ist aktuell so hype, dass die Kosten im Verhältnis zu einem sinnvollen Ticketpreis nicht mehr deckelbar sind. So verhält es sich leider gerade mit allen halbwegs bekannten und musikalisch brauchbaren „neuen“ Künstlern in der USofA. Also stehen wir vor einem Problem. Die „alten“ Leute möchte Niemand mehr und die „Neuen“ sind nicht zu bezahlen. Bleibt also eine Nische, die im Falle von Gavlyn zur Abwechslung hervorragend funktioniert hat. Da gibt es aber leider nicht sehr viele die dann auch nach Europa kommen. Kurzum ganz schlüssig kann dieses Argument meiner Ansicht nach nicht ausgeführt werden. André handelt am Markt und der bestimmt die Bookings und nicht andersherum.
    Zum Thema Abwechslungsreichtum: betrachten wir nur 2011 und 2012 sind bei insgesamt 47 verschiedenen Veranstaltungen(-konzepten) 50 verschiedene Künstler (alle mit Leipzig in Verbindung stehenden Künstler und/oder Djs ausgelassen) aufgetreten. Darunter nur Masta Ace, Rasco und Jeru (Black Milk und Guilty Simpson würde ich mal ausklammern, weil immer mit anderen Projekten) die bereits in naher Vergangenheit mehrmals im Island gespielt haben.
    Zum Thema Oldschool: Da musste ich gerade noch mal nachlesen, ob das da wirklich steht. Bis auf Torch oder vll. noch Ugly Duckling ist da Niemand aus der Oldschool dabei gewesen. Alles golden era oder nach 2000. Und selbst die golden era Acts waren angenehm gestreut und im Falle von Lords of the Underground auch ein Wunschact vieler Leipziger. Zumindest die ich kenne.
    Zum Thema neue, kleiner und/oder deutsche Sachen: Das Island erfüllt insofern sicher auch einen Bildungsauftrag und sollte sich um ein flächendeckendes Angebot bemühen. Das steht insofern auch nicht zur Frage. Ich nehme aber jetzt mal ein paar Beispiele an denen sich die in regelmäßigen Abständen auftretende, alt-bekannte Ignoranz des Leipziger Publikums recht gut verdeutlichen lässt. Soprano, höchst qualifizierter Rapper, bomben Show, Platinstatus in F … hat wenige interessiert. Donato und Inferno79, supporten ein Aufklärungsprojekt mit Workshops, höchst qualifizierte Rapper, musikalisch wertvoll, geschätzt in der Szene … ca. 20 Gäste. J Rocc, alle lieben Stones Throw, Freitag, günstiger Eintritt … gerade noch ok. Und Rah Digga wollte nicht mal auftreten (bescheuerter Move), so leer war es. Das hat sich im Verlauf von 2012 deutlich verbessert, eben weil man bewusst schaut ein Angebot zu machen, das in der breite Akzeptanz findet.
    Thema 2 – Lokale Künstler
    Grundsätzlich: ich habe zwei Meinungen zur Leipziger Szene. Einerseits schätze ich die Vielfältigkeit und die Tatsache sich nie sicher zu sein, wo da noch wer her kommt. Sei es nun zugezogen oder einfach lange versteckt. Anderseits finde ich es absurd wie kindisch sich seit Jahren aus allen Ecken (da schließe ich mich anno 2005 mit ein) verhalten wird. Es wird mir jeder mit normalem Menschenverstand beipflichten, dass ein offenes Gespräch wesentlich zielführender ist. Aber letztlich staut sich vieles auf und platzt dann irgendwo im Internet raus. Annonym versteht sich. Das dabei dann auch noch verschiedenste Aspekte vermischt werden, die grundsätzlich mit der Argumentation nichts zu tun haben, wird dann auch übersehen. Aber ok, da entscheidet jeder für sich selbst.
    Laras Wunschzettel: Ich halte mich jetzt mal an „Lara“s Post fest, da dieser zumindest mal namentliche Vorschläge macht. Ostfront und Rik haben 2011 zur Guru Jam gespielt. Rik mich dabei nur zum Teil überzeugt, Ostfront gar nicht. Habe das gestern schon mit Kid erläutert, die Musik und die Art und Weise ist halt wenig breitenkompatibel und passt einfach zu sehr wenigen Dingen (Ostfront). Stylus macht wohl gerade seine Platte fertig. Ich feire ihn und hab ihn für die nächsten Sachen auf dem Zettel. Bei den Fliegenden Untertassen denken wir ans Random Axe-Konzert im Oktober 2011. Und seit dem Spontanauftritt nach dem Clueso-Konzert 2012 hab ich Rasputin auch erst zweimal wieder getroffen. Da blieb nicht mal Zeit über einen weiteren Auftritt zu sprechen. Wird sicher auch kommen. 64zu63 kannte ich nicht, habe ich mir nur kurz angehört. Bei Drexakk kenne ich nur den Namen aus dem stehgreif. Grundsätzlich gilt aber für alle, sich selbst mit einer Anfrage zu melden. Die romantische Vorstellung ein Booker würde seine Zeit damit verbringen in seiner Stadt nach den neusten Trends zu suchen (dabei möglichst omnipräsent) entspricht nicht der Wahrheit. André kommt weder zu Ket oder mir und fragt, wir fragen ihn. Und wenn es passt, dann plant er uns mit ein.
    Die „immer nur Homie“-These: wie schon im letzten Satz ist das eine verschwommene Wahrnehmung. Wir sprechen gezielt Booker an (eben auch André) wenn wir was vorhaben oder wir der Meinung sind, dass es zum Act passt. Ket hat dadurch von 2011 bis jetzt 7 Auftritte im Island gehabt. Darunter fällt Soprano (Wunsch von Ket), ihr Kurzauftritt zu Donato/Inferno (Wunsch vom externen Veranstalter), Guru-Jam (Workshop+Wunsch der Veranstalter), Torch (Wunsch von André+Auftrittsteilung mit Kono One), Fiva (war die Releaseparty, Wunsch von mir), a4hh Jam (Workshop+Wunsch der Veranstalter) und Gavlyn (Wunsch von André). Wenn man es also genau nimmt, hat André lediglich 2 Shows für Ket im Island gebucht. Pierresonality war 3-mal da, in verschiedenen Besetzungen. Und ich würde mal behaupten das André und Pierre keine dicken Kumpels sind. Dilemma lasse ich mal außen vor. Ansonsten haben seit 2011 folgende lokale Künstler gespielt (inkl. Dj’s ohne WORD! Cypher und Halftime): Malcolm, Full Contact, Saibz, Trust, Target, Stylerkings, Ostfront, Kono1, Rik, Egosapiens, Meisterdeep, Skyline, Little.Anne/BuzyA, Sicstyle, Conquista, Rocking B, Abdel Hakim, Die fliegenden Untertassen, Schwarzkaffee, Paddy Deluxe, Soulmad, Defekt, Phax, Tellerwäscher, Conikt, C`est le mongrel, 400ml, Main Moe, Q-Cut, Simdal, Jahmica, Obskuriosen. 30 verschiedene „Locals“. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass André (bewusst oder unbewusst) Leute aus dem engeren Kreis bucht. Angesichts seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Booker und seines immensen Zeitaufwandes neben dem Beruf, sei ihm das im Rahmen seiner Möglichkeiten auch zugestanden. Das wir diese Chancen haben, kam aber nicht durch André. Es war im Höchstfalle hilfreich.
    Thema 3 – Ket „Traverser la rue“
    Grundsätzlich finde ich es schade, dass das für Ket so wichtige erste Release hier keine Erwähnung gefunden hat. Da ich mittlerweile weiß, dass Kid es nicht kannte, ist ihm da auch kein Vorwurf zu machen. Eher ärgere ich mich, dass wir in Leipzig offensichtlich unseren Werbeauftrag (trotz der vielen Auftritte) verfehlt haben. Das bedeutet auch nicht, dass keins der erwähnten Releases nicht hätte erwähnt werden sollen. Das würde ich auch für André behaupten. Viel mehr kann man dazu nicht sagen. Umso unfassbarer ist dieser losgetretene Shitstorm, der ja scheinbar einigen schon länger auf der Seele brennt.

    Thema 4 – Argumente/Zitate
    KidCommercial:“ Um es noch einmal klar zu betonen, ich wollte weder beleidigen, noch ausgrenzen!“
    – grundsätzlich verstehe ich die Kritik und so wäre auch meine, dass lediglich der Aufhänger zu weitgefasst ist und sich daran schon Kritik an der Unvollständigkeit anbringen lässt. Kein Problem, der Shitstorm passiert ja in den Comments.
    Lara: “[…] dass das Album deiner Freundin nicht genannt ist, welche sogar nicht mal mehr in Leipzig wohnt.“
    – sehr schwaches Argument gegen eine Erwähnung in der List.
    „Dass It’s Yours dir die Möglichkeit bietet, den Blogbeitrag zu bereichern und selbst eine Review zu schreiben, nutztest du bisher nicht.“
    – bin ich ganz ehrlich, mit dieser Aussage machst du dich unglaubhaft. Das Ina das im Wissen und eher im Spaß angeboten hat, sollte offensichtlich sein. Und seit wann muss ein Kritiker es besser können, um etwas zu kritisieren? Ohne jetzt zu wissen, was du tust und kannst, aber dann dürftest du auch keinen Film, Serie, Sport, etc. schlecht finden, wenn du kein Regisseur, Schauspieler oder Sportler bist. André ist Booker und kein Blogger.
    „Somit bist du auch das Monopol bei Rapveranstaltungen im Island.“
    – grundsätzlich richtig, weil er der Booker/Entscheider ist und sich letztlich auch verantworten muss. Aber es hat Niemand gesagt, geschrieben oder den Anschein erweckt, dass nicht jeder (Plenum und so) Vorschläge, Ideen und Wünsche einbringen kann. All4HipHop/Guru-Jam ist ein gutes Beispiel.
    „dass du als Rapbooker recht festgefahren scheinst“
    – halte ich angesichts von Soprano, Gavlyn, Flying Lotus (leider abgesagt), JAW, Miles Bonny, der besagten Herr von Grau und Amewu, Fashawn, Apollo Brown und Odissee als Beispiele für haltlos.
    Bensn: „als unbekannter act hat man in leipzig tatsächlich probleme, eine plattform zu bekommen.“
    – soweit richtig, aber das hat mit der allgemeinen Situation (vor allem Locationmangel) in Leipzig zu tun. Und ich wiederhole das gern noch mal, warum spricht dann nicht mal mich Jemand an? Jeder Dj der geradeaus auflegen kann, könnte bei der Lounge im Staubi mit auflegen. Derbystarr sucht auch immer mal wieder fürs Waldi nen Partner. Ranko macht andauernd den OverDubClub und sucht auch Leute die dort ihre Beats zeigen wollen. In der WORD! Cypher sind es jedes Mal die gleichen Rapper +/-1. Dort darf jeder hin. Ich glaube es ist sehr einfach möglich sich auch öffentlich einzubringen, von eigenen VAs jetzt gar nicht zu sprechen.
    Letztlich hätte ich das auch in 10 Minuten jedem erzählen können. Und hätte dabei wohl auch nicht so viel vergessen.

  • Noch zwei Anmerkungen die mir gerade noch aufgefallen sind. Der im ersten Abschnitt gemeinte „HipHop-Mailverteiler“ wird von André seit einiger Zeit nicht mehr angesprochen. Letztlich war die Resonanz darin sehr träge bis gar nicht vorhanden. Wir besprechen nichts desto trotz nach wie vor Optionen und bei nahe liegenden Acts wie zB Talib Kweli gibt es sicher auch keine zwei Meinungen.

    Zum anderen meint bei den Auftrittbegründungen für Ket zu den zwei Jams mit „Veranstalter“ natürlich Island-nahe Personen (im speziellen das Orga-Team um Sara, Axel & Co) und natürlich hat André sich um die Bookings dafür gekümmert. Nur liegt es auf der Hand Ket auch auf die Bühne zu bitten, wenn sie schon vor Ort ist und Workshops gibt.

  • Ich sag einfach mal Danke für die Ausführungen.
    Persönlich find ich es schön, dass Hip-Hop hier wieder Thema geworden ist.

  • wow, genauso wie sich innerhalb der „hiphop szene/community leipzigs“ teilweise gegenseitig in den allerwertesten gekrochen wird, sieht auch das rumgezicke aus. typisch provinziell, klassisch leipzig.

    zum artikel: gute idee, nur sehr schade, dass sowas in der form in einem größeren lokalen musikszeneblog durchgeht. genau solche entsteht nämlich, wenn amateure (fachdefinition, nicht negative konnotation) in der medienwelt publizieren. da fehlts dann eben. an fähigkeiten und fertigkeiten wie beispielsweise einer konkreten audrucksweise und ordnungsgemäßen recherche. für letzteres muss man hier auch nicht alles komplett durchhören, erwähnen hätte ja schon gereicht. in dem bezug kann man leipzig durchaus großteilig bis beinah gänzlich abdecken,so gross ist die szene hier ja nun wirklich nicht (mehr), die Ausflüchte hier allerseits dahingehend kann ich da nicht nachvollziehen, zumal ja nun inzwischen die moderne medienwelt massive vorteile zur verbreitung und wahrnehmung bietet. nur dann muss man sich auch ordentlich umhören/belesen und gedanken machen, z.B. wen man unter leipziger releases zählt: leipzig gebürtige, leipzig lebende, in leipzig releaste, etc. das erfordert halt ein wenig mehr weit- und umsichtigkeit als mal nur eben n paar releases, die einem vor die füße fielen und die man gut fand, zu beschreiben. naja, aller anfang ist schwer, vielleicht wirds ja nächstes mal besser, hoffentlich. sich da, fast schon als entschuldigung, auf vorschläge zu berufen finde ich ehrlich gesagt bissl arm, auch wenn diese hier anscheinend bitter nötig sind. das is nicht persönlich gegen den autor gerichtet, er scheint mir einfach einer der mitschwimmer auf der schon lange rollenden welle des diy journalismus in den digitalen medien zu sein. nur leider färbt sich sowas eben auch auf die repräsentanz der thematik, hier der rap szene leipzigs, ab….

    zum restthema: einige weitere releases wurden ja inzwischen schon erwaehnt. die island anschuldigungen konnte ich auch nich nachvollziehen, da dessen repertoire wirklich einiges abdeckt, sich aber eben in einem bereich des leipziger rap bewegt, der auch publikumstechnisch passt. ein omik k fiele da wohl leider raus, auch wenn er selbst immer mal in selbigem anzutreffen ist. und ein eher heikler punkt, den ich bitte, nicht persönlich zu nehmen: die hier erwähnten acts sind nicht neu auf der bildfläche, sondern (zumindest mir persönlich) schon ein paar ma in Leipzig übern weg gelaufen. und einige dieser und der im nachhinein erwähnten acts agieren schon seit jahren in der szene und auf leipziger bühnen, nur leider ist bei paar leiten entweder leider keine qualitative (technische und / oder inhaltliche) Weiterentwicklung zu sehen oder hören, oder das niveau für z.b. ein island publikum bei einer regional weitläufig wirkenderen veranstaltung (wie ich persönlich finde) nicht angemessen, aber das ist meine persönliche, und von einige gewiss als arrogant, angesehene meinung. aber scientist hat das interne island auswahlvorgehen ja hier sehr gut für alle aufgeschlüsselt, mehr bleibt dazu nicht zu sagen.
    das plattformproblem halte ich ehrlich gesagt auch für fade, scientist hat einige regelmäßige schon aufgezählt, dazu kommen in den letzten jahren auch noch das basamo (auch wenns ne schrottige location ist), im Absturz gabs ab und an möglichkeiten und nicht zu vergessen, auch wenn sie inzwischen glaub ich leider brach liegt, die hip hop in leipzig jam oder die veranstaltungen im rahmen diverser workshops und strasssenfeste. zum anderen. es gibt möglichkeiten, und den platz, sich welche zu schaffen, nur wird einem eben nicht alles aufm silbertablett serviert, sobald man schreit…..

  • „er scheint mir einfach einer der mitschwimmer auf der schon lange rollenden welle des diy journalismus in den digitalen medien zu sein.“

    sehr gut beschrieben. wir surfen da genau auf dieser welle. und dass sowas in einem „größeren lokalen musikszeneblog“ (danke!) durchgeht ist kein fehler sondern prinzip. wir als itsyours team (audite, tina, jsn, steve, kid commercial, ina und ich) schreiben artikel über dinge die uns interessieren. da sagt keiner dem anderen vor wie er oder sie das zu tun hat. wir haben in unserem zweiten (!) redaktionstreffen nach dem relaunch festgestellt, dass wir bock drauf haben das zeitlich und thematisch zu koordinieren. zu unserem do it yourself verständnis, dem mitmach-ansatz und unserer kulturpolitischen haltung werd ich demnächst was schreiben, wenn ich zeit und muse finde. wir können das ganz entspannt und ohne druck machen, weil wir weder davon leben wollen noch davon leben müssen. das muss auch keiner gut finden, wir machen das einfach so. ich glaube von uns möchte sich keiner einer inhaltlichen kritik entziehen, wenn du dir die kommentare hier alle durchgelesen hast wird das auch ziemlich klar.

    dein letzter halbsatz trifft’s auch nochmal: „nur wird einem eben nicht alles aufm silbertablett serviert, sobald man schreit…“.

    exakt, willkommen im club.

  • @schäjm

    junge, was is hip hop in leipzig jam?
    was geht im Basamo?
    würde ich mal wissen wollen !

    anscheind bist du grade in der ausbildung beim kreuzer oder hausmeister bei der lvz.
    wirklich scene nah scheinst du aufjedenfall nicht zu sein und das kernproblem verstehst auch nich wirklich.

    ich geh sowieso lieber ins L1
    deshalb kann ich über´s conny island nichts sagen

  • @Hans Wurst

    Hip Hop in Leipzig Jam ist eine Open Air Veranstaltung am Jugendclub neben dem S Bahnhof Sellerhausen u.a. von der IG Pop organisiert gewesen, bei der an einem Abend jeden Sommer mehrer lokale Künstler auftrwten konnten. Gesehen habe ich da u.a. Katharsis, Rik, Stylerkings, Reimteufel, Taint one usw.
    Im Basamo fanden bis vor ungefähr anderthalb Jahren regelmäßig Rapveranstaltungen sowohl lokaler, regionaler als auch nationaler Acts statt, inzwischen gab es aber nur noch sporadisch Veranstaltungen mit ehe tlokalen oder regionalen Acts, die auch hauptsächlich von diesen initiiert wurden und eher unter dem Radar der digitalen Terminplaner blieben, sondern, mir zumindest, hauptsächlich über Flyer oder ab und an mal das Kopflast Forum, zu, eher geringer bis mäßiger, Aufmerksamkeit gelangten.

    äh, ich bezweifle wahrlich, ob du beurteilen kannst, wie szenenah ich bin. Aber ein Hinweis für deine Unkenntnis: ich verfolge und bewege mich seit beinah zehn Jahren regelmäßig in der Rap Szene Leipzigs. Nicht die längste Zeit, und ich weiß, das einige, auch hier in den Koentaren beteiligte, wesentlich länger dabei sind, aber ich denke, es reicht durchaus, um sich ein Bild über diverse Entwicklungen zu machen….
    Was ist denn deiner Meinung nach das Kernproblem, welches ich angeblich nicht verstehe?? Bin ich ja ma gespannt….

  • das kern problem ist das eine bratwurst noch vor ein paar jahren 1,50 gekostet hatt und heute viel teurer ist ! …junge, junge …junge

  • tja hans, mir so einem global wirkenden problem müssen wir alle leben, da heißt es: abspecken.

  • mir = mit, sorry. dieses übermäßige möchtegern slang gehabe hier wirkt sich schon negativ aus mich aus….

  • jahmica!!!!!!!!!!!!!

  • nich jahmica, bitte !

  • Das Islandprogramm mag eintönig sein und sich widerholen, aber solange Leute kommen, kann man das auch nicht wirklich kritisieren. Und das ein Booker Acts bucht, die ihm seber zusagen ist sicherlich auch verständlich. Also wen es nervt, der kann ja nicht hingehehen, wie ich es beispielsweise seit längerem mache. Aber solange der Laden voll ist, gibt es ja eigentlich keine Gründ, das Konzept zu ändern.
    Die Aufforderung von Andresen ihm mehr Respekt zukommen zu lassen, find ich allerdings etwas fragwürdig. Entweder man machts und freut sich darüber, dass es klappt oder man lässt es bleiben. Zumals hier ja auch nicht beleidigt oder absurd unter der Gürtellinie kritisiert wurde. Sein Auftreten hier und im Kopflast damals, sowie Gerüchte (nur berichte von leuten und vom Hörensagen…) lassen ihn auch nicht so sympatisch erscheinen. Kritik sollte möglich sein, auch wenn sein Islandprogramm ihm als das absolut Gelb vom Ei erscheint.
    Kets Album wurde hier oft erwähnt aber wenig besprochen. Ich würd sagen, größtenteils schöne Beatproduktionen. Thematisch etwas flach. Der Anspruch, Tiefe zu vermitteln ist erkennbar, worauf vermutlich auch der Erfolg dieses Albums beruht, aber mir ist es dann zu aussagelos. Man wird nicht wirklich zum weiterdenken animiert, bzw. hat das Gefühl, dass ihre Selbstreflektionen sich nicht wirklich von den Gefühlen der meisten anderen Mittzwanziger in Dtl. unterscheiden. War mir persönlich einfach zu langweilig. Kreativität in den Texten sucht man vergebens.
    Zum Thema regionale Voracts. Ich habe es mehrfach erlebt, wie egal dem Publikum der Voract war, bzw. wie dieser sogar ausgebuht wurde (Peter P vor Ghostface, Scientist zur Weihnachtsjam 2009) . Insofern ist es vielleicht nicht so schlimm, im island nicht auftreten zu dürfen. Ernsthafte Promomöglichkeiten vrepasst man aufgrund des Desinteresses des Publikums dadurch vermutlich nicht.

  • Ich bin geneigter Raphörer, auch schon seit Mitte der 90er in der Szene aktiv (einmal mit Städtewechsel, aber größtenteils in Leipzig) und würde mal behaupten wollen, dass ich schon viele kommen und gehen sehen hab. Doch 2012 hat mich keiner so geflasht wie Jahmica. Da wird wirklich noch was ausgesagt. Raptechnisch merkt man ihm seine uberragenden Freestyle-Qualitäten an und die Beats sind durchweg gute bis sehr gute Produktionen. Er hat auch schon mal den ein oder anderen nicht ganz so guten Auftritt gespielt, aber konnte auch das durch seine Freestyles allemal wieder ausgleichen. Manche sollten sich mal zwei Sekunden ihre Ignoranz schenken. Oder aber weiter so halbgares Zeug feiern. Leipzigs Szene war halt schon immer schwierig. Anstatt dass Leute sich mal gegenseitig pushen und ihre Skills anerkennen, wird gehated. Derjenige der heraussticht, ist eh schon verrufen. Komischer Kleingeist. Achso witzig fand ich übrigens noch die Trashfuck-EP, zumindest danke dafür. Ist eher Musik die ich zur Belustigung höre und sind jetzt nicht die megatalentierten MCs (nicht negativ gemeint), aber das kommt authentisch weil man ihnen ihre Kaputtheit anmerkt bzw abkauft und ist sehr unterhaltsam. Gruß ans Its Yours-Team!

  • @ random , ich glaube dein kommi trifft es am besten !

    @ ralf s., finde ich auch einen guten kommi,
    zwecks jah. das die in einer uni stadt erfolg haben, bleibt nicht aus, schaut euch das puplikum an. haben aber auch ihre berechtigung !

    es wird jetzt zeit, mal was aus unsrer stadt zu machen (hip hop/rap) technisch. wenn wir uns weiter nur sinnlos haten wird hier mal niemand was. es gibt soviel tighte leute hier, natürlich auch toys, aber warum hängt hier alles so, warum wird hier gehatet.

    ein problem was ich mir vorstellen kann ist auch, begrenzte mittel der einzelnen künstler, nich jeder kennt jemanden der einen ein ordentliches video drehn kann, gute aufnahmemöglichkeit, oder hatt die patte dazu.

    vieleicht fehlt auch hier mal en ordentliches urbanes label (mit möglickeiten) das die künstler „findet“ die sich auf den ja vorhanden jams rumtreiben. oder wenigstens offen für neue ist. (die sie jetzt nicht aus ihrem persönlichen umfeld kennen).

    so viele kommentare, fragen ect. aber keine antworten !

  • @ Ralf…

    mag sein das für dich jahmica der burner ist,doch kann man bei geschmäckern nicht von objektivität sprechen.es ist doch so, du, sprichst von ignoranz und bezeichnest gleichzeitig (simultan…für die studenten unter euch 😉 anderen leipzig rap als halbgares zeug!!!mit dieser aussage diskreditierst du doch letzlich genauso, wie leute,die du hier versuch vors tribunal zu schleifen. in anderer augen ist sein stuff bestimmt auch inhaltlos, wenn sich kein bezug zum hörer aufbaut…nur ne frage des interpretationsspielraums.
    mag sein das „the other music“ plumper aufgrund des ausdrucks rüberkommt,doch glaubst du ernsthaft dass, sich irgendwelche kids aus der unterschicht, mit derart esoterischer mukke auseinandersetzen?
    in meinen augen ist er (freestylen außen vor gelassen)auch nur ein durchschnitts emcee, der imstande ist seine lines eloquenter zu verpacken…ob ich nun sage fick den staat oder boykottiert die gesetzgebende instanz…ändert nichts am inhalt!!!
    dieses kulturgut ist nun mal von und für das am „rande der existenz lebenden proletariats“ (bewusst, weil wir letzlich fast alle der arbeiter klasse angehören) entstanden.leider hängt ihr schon immer das „mukke für die unterschicht“ stigmata an, was wiederum dazu führt das viele studentenrap als nicht „real“(purer stereotyp, doch hamm ja angeblich weniger sozialen struggle) bezeichnen und anfangen zu haten…kann man nicht ändern.
    doch das schlimme ist das leute wie ich (finde jahmica wirklich faggot, sorry) oder du, nur weil sie bestimmte mukke nicht feiern könn als hater bezeichnet werden.
    bis auf stylus (shouutout2maHomey) find ich hier absolut keinen den ich musikalisch feiern könnte und NEIN nicht weil er mein kumpel ist (wollen ja den blog nicht wieder von vorne aufrollen).
    zumindest wollte ich das mal gesagt haben und das mit ernstem hintergrund also bezeichne meinen kleingeist nicht als komisch oder ist es bei dir automatismus dass, du, beim erwähnen diese wortes olaf schubert (also ich find ihn komisch 😉 assoziierst???es wird immer gespaltene lager darn ist nichts zu ändern.

  • @ jürschen Es ist eben nicht das Gleiche, ob man sagt: „Fick den Staat!“ oder ob man bspw. mit viel Wortwitz und satirischem Können die Faktoren aufzeigt, die zur Verrohung unserer Kultur führen (worin ja auch gleich das Änderungspotential steckt). Nur so als Beispiel, brauchste dich nicht dran aufhängen. Oder willst du mir etwas weiß machen, dass Retrogott auch nur ein mittelmäßiger MC ist, dessen Aussagen eigentlich nur etwas eloquenter verpackt sind als die von Massiv? Finde auch viele von Jahmicas Texten überhaupt nicht auf so ’ner krass metaphorischen Ebene wieder. Man merkt, dass er das gut kann aber wieso sollte man sowas schlecht finden? Und schön, dass du „natürlich ohne jedwede Igoranz“ festlegen kannst, was irgendeine „Untergrund-Kids-Schicht“ für Rap hört und schön, dass du damit festlegst, dass auch nur diese „Schicht“ wirklich Rap hört. Was für ein hängengebliebener Bullshit, sorry. Ich dachte, ich sei aufgrund meines fortgeschrittenen Alters vielleicht in manchen Belangen etwas auf der Strecke geblieben. Anscheinend ist dem nicht so, Glück gehabt. Und was soll dieser Studentenvorwurf immer? Ich meine, was heißt es denn heutzutage noch, Student zu sein? Wenn plötzlich alle Rapper, deren Sprachschatz den eines Durschnitts-MCs übersteigt, Tischler wären, dann würdest du das auch mit allen Tischlern in Verbindung bringen oder was? Es gibt so gesehen keinen Studentenrap, check das!
    Und für mich gehören einfach auch noch ein paar andere Faktoren zu einem dopen MC als vermeintlich kredibile Lines für sein Umfeld/seine Homebase zu haben. Neben Flows an sich unter anderem auch ein eigenständiger Style und ne gescheite Aussprache (muss kein Hochdeutsch sein, ich feiere auch Hiob), aber sorry da möchte ich bei MCs wie Stylus lieber wieder gehen. Ich meine, wenn man schon rappen will wie Samy, sollte man das auch beherrschen und nicht ins Mic nuscheln.
    Aber nun gut, hab den jetzt auch nicht so oft gesehen, war nur mein Eindruck. Aber dennoch finde ich, dass hier viele einfach zu verklemmt sind. Man findet irgendjemanden einmal wack, obwohl man vielleicht 3-4 Songs kennt und sich ein paar Mal bei irgendwelchen Freestyles gesehen hat und dann bleibt das so. Das meine ich unter anderem mit komischem Kleingeist. Olaf Schubert schau ich mir nicht an, aber find ich trotzdem nicht wack!

  • @ ralf Bullshit…hell yeah i´m bag on ma b.s.though!!!
    weiss nicht ob dir die golden era geistig zu viel abverlangt hat (bist ja seit jeher aktiv),oder warum du so ein eklatanter gehirnphlegmat bist!nimms mir nicht übel,aber wenn du lesen könntest wüsstest du das ich hier nichts als studentrap bezeichnet habe…rap ist rap…die genre werden doch bloß ihrer griffigkeit wegen dem rezipienten serviert.außerdem war das unterschicht geschwafel nur als vage behauptung gemeint und nicht wie du dirs hier zurechtlegst…apropo ignoranz *hust*…wollte damit bloß sagen das genau aus diesem schubladendenken heraus gewisse dinge (wie studentenrap oder gangsterrap) so gesehn werden!es geht einfach darum was uns mehr gibt diese art der artikulation oder diese wo einen aber die delivery mehr anspricht (funktioniert übrigens auch andersrum), auch wenns für dich nicht wortwitzig oder sarkastisch genug wäre,check das!!!wenn du kontexte erschließen könntest,wärst du drauf gekommen das dies nur als visuellere quelle dienen sollte…würde mir nie anmaßen derart klischeehaltig zu denken.
    so und zum thema inhalt…nehmen wir mal wieder das bsp. „fick den staat“ ist doch mal ne aussage an sich, ob du es nun lieber siehst wie retrogott uns voller wortwitz und sarkasmus durch die imaginären fettnäpfchen unserer politik führt und uns auf die moral von der gayschicht verweist sagt wohl (wenn auch auf tiefgründigeren ebenen)nicht fast das selbe aus???neee ach quatsch…vielleicht liegt es deinem fortschrittlichen alters zugrunde… aber angehende demenz sollte man ernst nehmen, pech gehabt.höre kaum deutschrap aber in sachen wortwitz und reimspiel finde ich kolle auch bombe ,feiere ihn aber aufgrund seines soundschematas und der art des rappens nicht…trotzdem honoriere ich das was andere emcees können auch wenns nicht meinem geschmack entspricht…also urteil nicht über mein mukkeverständnis (ist vielleicht ungewollt, kam aber doch sehr süffisant rüber) ohne das du weißt auf was ich wert lege…apropo ignoranz*hust*
    so der emcee bei dem in meinen augen alles stimmt (nur im deutschrap) war max herre zu fk zeiten… der hatte wirklich alles (meine meinung).
    wie du stylus findest juck mich nicht im geringsten, doch er will weder kling wie sammy noch nuschelt(muss bei dir ja kein hochdeutsch sein )er und du hast ihn ein paar mal freestylen gehört und wolltest daraufhin am liebsten wieder gehen (auch ne art jemand zu zeigen das man ihn wack findet, apropo ignoranz *hust*)bist scho a leicht paradoxes kerlche ne???
    als ich deinen letzten absatz laß musste ich lachen da genau das wiedergespiegelt wurde was ich mit meinem ersten post zum ausdruck bringen wollte…verklemmt…ein wort zu mehreren hundert…trotzdem selbe message…hmmm komisch wie kommt sowas???
    sorry egal was von dir noch kommt aber mit sowas grenzdebilen hab ich echt nicht gerechnet…schreib was du willst mir echt zu dumm,sry
    aso und das mit olaf schubert war zynisch, dachte stehst auf sowas…nja rinn gehauen

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