Neonlight & Wintermute – Edge EP [Blackout]

War ja eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann diese Kollaboration zustande kommt, nun ist es soweit. Mein erster Eindruck: Da ist mehr „Neonlight“ als „Wintermute“ drinne. Aber ein erster Eindruck genügt hier nicht. Klar ist jedoch, dass wir eine Neurofunk geladene, energetisch Schreddernde EP vor uns haben, nichts für schwache Nerven aber für Ravers on the Dancefloor! Und mal ehrlich, wie sauber das Ding produziert ist, das ist der Hammer! Ich hatte zwar leider noch nicht die Gelegenheit gehabt, die EP auf ner Club-Anlage in dafür angemessener Lautstärke zu hören, aber den Kopfhörer, Monitor-Boxen und Heimanlagen-Test hat sie mehr als bestanden.
Nun aber mal zum Inhaltlichen. Durch das epische Intro von Influx und dessen Hauptteil wird schonmal klar gestellt, worauf sich bei dieser EP eingelassen wird. Da werden keine Faxen gemacht, da bleibt keine Pflanze trocken, es geht vorwärts! Allerdings geht es das auf eine spannende Weise kontrolliert. Es ist ganz und gar nicht so, dass hier blind und immer schneller dem Abgrund (Edge) entgegen gesteuert wird, sondern es wird mit ihm gespielt, mit dem Risiko, was damit verbunden ist, darüber hinaus zu schießen. Und dieser Umstand macht die EP so spannend. Da wird gewagt und ausprobiert, wird der beat mal etwas entschleunigt, Elemente werden minimiert, optioniert oder radikalisiert. Es ist ein ständiges heranwagen an die Gefahr, purer Nervenkitzel!
Und auch ich trau mich jetzt etwas und wage folgenden Theorie zu erstellen. Diese Spannung in der EP entstand nur durch die Kollaboration der 3 Jungs (2x Neonlight, 1x Wintermute). Neonlight ist dafür bekannt zu schreddern, auf der Tanzfläche jeden Muskel der Tanzenden zur Bewegung zu kitzeln in dem es immer weiter, höher und schneller geht. Wintermute hingegen spielt da mehr, probiert aus und wagt es auch mal nach unten, rechts oder links zu blicken. Sowohl hatte Wintermute Einfluss auf Neonlight, als auch umgedreht. Auf die Frage, wer hier mehr zur EP beigetragen hat gibt es demnach keine wikliche Antwort, es ist ein Wechselspiel. Beide Artists haben stellen, wo sie sich alleine austoben und widerrum gibt es Passagen, in denen es schwer ist rauszuhören, wer das nun gemacht hat. Und es spielt eigentlich auch keine Rolle, hauptsache ist doch, dass die beiden Produzenten und die Tanzende Masse ihren spaß daran haben. Und davon bin ich fest überzeugt!

Die EP gibt es gerade Exclusive bei Beatport zu kaufen.

Neonlight & Wintermute im Netz
Wintermute // Facebook
Wintermute // Soundcloud
Neonlight // Webseite
Neonlight // Facebook
Neonlight // Soundcloud

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.