„Fameless Females“

Wir schreiben das Jahr 2013: Im Conne Island in Leipzig findet eine Club-Nacht statt, bei der nur Frauen auflegen. Na endlich, Problem gelöst, können wir jetzt bitte aufhören, über das Thema zu reden? Nein, können wir nicht, denn ich habe mich gefragt, was hinter dem Veranstaltungskonzept steckt, warum ich mit Initiatorin Neele von Girlz Edit und Newcomerin Elvira, die beide am besagten Abend spielen werden, getroffen und das Thema diskutiert habe. Das Ergebnis und einen Teaser-Mix von Neele gibt es hier:

Tina: Bei der Girlz Edit DJ Night diesen Samstag im Conne Island werden nur Frauen auflegen. 
Dazu habe ich mich vor allem zwei Sachen gefragt: Erstens, warum eine Veranstaltung nur mit Frauen und zweitens warum wird hervorgehoben, dass das nur Frauen sind? Denn für mich ist das einer der Aspekte, der Frauen an den Decks so besonders erscheinen lässt. Bei männlichen DJs (oder Produzenten) wird über das Geschlecht nie ein Wort verloren, bei Frauen wird das oft etwas hervorgehoben, als ob es etwas außergewöhnliches wäre.

Neele: Diese Woche am Samstag, dem 26.10., findet die erste Girlz Edit DJ Night im Conne Island mit einem Line-up von fünf Frauen statt. Das ist zum einen Elvira, dann Vakum, – Urgestein kann man schon langsam sagen – Porpoise, Schana und ich. Die Besonderheit dabei ist vor allem auch der Sound. Es wird nicht nur Techno oder House laufen – Genres, bei denen es etwas üblicher ist, dass Frauen auflegen – sondern es geht in Richtung Breaks. Egal, ob jetzt Dubstep ist oder Halfstep-Drum’n’Bass – es wird „inbeatween“ sein. Für diesen Style ist es auf jeden Fall eine Besonderheit, dass eine Frau auflegt bzw. dann bei dieser Veranstaltung gleich fünf Frauen auflegen, das kann man schon so sagen. Ich würde es nicht unbedingt als Besonderheit bezeichnen, denn – wie du eben schon gesagt hast – kann das positiv oder negativ sein. Aber Fakt ist, dass es ein Randphänomen ist, wenn eine Frau bei einer Break-Veranstaltung auflegt. Das kommt einfach nicht oft vor. Und warum wir das machen, ist ganz einfach: Weil es jetzt mittlerweile Sinn macht. Es sind inzwischen viele Frauen, die auflegen und man kann sich das sozusagen leisten ein gutes, durchweg weibliches Line-up zusammenzustellen. Und wir hatten natürlich auch alle Lust darauf, das zu machen.

Elvira: Girlz Edit und solche Veranstaltungen braucht es, weil Künstlerinnen sonst einfach untergehen. So werden weibliche DJs sichtbar für BookerInnen und VeranstalterInnen aus Leipzig.

Tina: Ich empfinde es oft so, dass bestimmte Frauen immer wieder als Quotenfrauen herhalten müssen. Also immer die Gleichen – ob jetzt musikalisch passend oder eher nicht – gebucht werden. Findet ihr eine Quote wichtig?

Neele: Also eine richtige Quote gibt es in den wenigsten Clubs. Es geht eher um den Anspruch, mehr Frauen zu buchen. Dieser Unterschied ist wirklich wichtig!

Tina: Habt ihr das beide schon erlebt, dass ihr nur gebucht wurdet, weil ihr Frauen seid?

Neele: Ja, na klar. Mehrfach, grade am Anfang. Es ist überhaupt nicht angenehm für eine Frau, deshalb gebucht zu werden. Und meinen Erfahrungen nach ist es meistens so, dass man musikalisch oft fehl am Platz ist.

Elvira: Ich fang ja gerade erst an und werde vielleicht auch gepusht, weil ich eine Frau bin. Doch in meinem Freundeskreis machen einige Frauen Musik, da ist es gar nicht mal so besonders. Dass ich jetzt im Island spiele, hat sich vor allem ergeben, weil es musikalisch passt.

Tina: Der Anspruch einer Quote sollte also Mittel zum Zweck sein, um Frauen sichtbar zu machen, die auflegen. Aber reicht das aus oder muss man eigentlich woanders ansetzen?

Neele: Ja, uns von Girlz Edit – also Busy A, Schana und mir – ging es auf den Keks, dass wir oft gebucht wurden, weil wir Frauen sind und dass wir teilweise auch völlig fehl gebucht wurden. Darum haben wir einen DJ-Proberaum ins Leben gerufen. Es hat sich schon bei der Eröffnungsparty – Elvira war ja auch da – gezeigt, dass es einige Frauen gibt. Ich habe das überhaupt nicht weit gestreut und hier waren zehn Mädels, die alle mit ihrer Platte hinterm DJ-Pult gewartet haben, dass sie wieder dran sind. Der Proberaum ist für die Förderung von Frauen gedacht, das ist ein richtiges Empowerment-Projekt.

Elvira: Es gibt ja zum Glück jetzt schon ein paar Frauen und es fangen immer mehr an, immer mehr trauen sich. So etwas wie den Proberaum zu haben, ist total wichtig. Einfach einen Ort, wo man sich mal trifft und merkt: „Krass, es gibt auch noch andere Frauen, die geilen Scheiß auflegen!“

Tina: Auch wenn das total stereotyp klingt, aber ich glaube, dass die Technik tatsächlich für viele ein Hemmnis ist, oder?

Neele: Im Kopf ja. Aber die Technik ist nicht schwer, so ein Mixer der hat halt ein paar Knöpfe, die kann man erklären. Wie man eine Platte anfasst – das ist jetzt wirklich überhaupt nicht schwer, aber das Hemmnis im Kopf ist da, die Erfahrung machen wir auch immer wieder. Wir geben zum Beispiel als Girlz Edit vor jeder Benefizdisko hier im Island ein 1×1-DJ-Kurs, bei dem wir wirklich nur die Technik erklären und wie man CD-Spieler, Plattenspieler, Mixer, Monitorbox und die Anlage händelt. Und da höre ich mindestens ein- oder zweimal bei einem Workshop: „Ach, das ist ja gar nicht so schwer!“ Das ist wirklich nur eine Hemmschwelle, die gesamtgesellschaftlich produziert ist.

Elvira: Ich denke auch, das ist der beste Ansatz. Man kann nicht nur die Booker aufrufen, dass sie jetzt Frauen buchen sollen, sondern man muss sich einfach auch selbst organisieren und sich sichtbar machen.

Tina: Ich finde die Idee super und fühle mich hier ja schon fast direkt als Zielgruppe angesprochen. Aber es gibt trotzdem so einen Punkt, an dem ich mich innerlich total dagegen sträube, weil es ein gewisses Förderbedürfnis auf mich projiziert, das ich persönlich überhaupt nicht so sehe. Dann frage ich mich, warum ich Workshops und Empowerment brauche, obwohl ich doch sonst auch einfach mache, worauf ich Lust habe.

Elvira: Ja, das stimmt. So stellt man Frauen schon als förderbedürftig dar. Aber ich denke, gesellschaftlich etablieren sich nur Sachen, indem man sie thematisiert und fördert, bis die Probleme vielleicht irgendwann nicht mehr existieren. Und es ist ja so, dass die Frauen den Proberaum für sich auf die Beine gestellt haben.

Neele: Es geht eher um einen Netzwerkgedanken. Man stellt eine Infrastruktur wie den Proberaum zur Verfügung, um neue Netzwerke anzuregen oder anzulegen, je nach dem. Dadurch kommt es ins Rollen und es entsteht so eine Reihe wie die Girlz Edit DJ Nacht. Es spricht sich rum: „Hier bei der war ich neulich, die macht den oder den Sound.“ Das brauchen viele Frauen, weil sie sonst einfach untergehen in dieser leider männlich dominierten Musiklandschaft.

Tina: Und nur wer auflegen kann, ist ja noch nicht gleich vielgebuchter DJ, da hängt auch Selbstpromo und Netzwerkarbeit dran. Denkt ihr, dass das Frauen schwerer fällt oder sie mehr investieren müssen? Geht euch das so?

Neele: Mir geht’s auf jeden Fall so. Ich bin auch immer noch sehr erpicht darauf, dass nirgendwo ein Foto von mir auftaucht. Vielleicht mach ich mal einen kurzen Facebook Post: „Hey ich spiele heute da und da.“ Es ist mir aber sehr unangenehm, mich da selber zu pushen und zu vermarkten. Klar, auch vor dem Hintergrund, wie man wirkt: aufreizend, locker, cool, heiß, … mit der Gefahr in eine Schublade gesteckt zu werden.

Tina: Ich glaube auch, dass Frauen sich mehr Gedanken darüber machen müssen, wie sie sich darstellen. Zum Beispiel Nina Kraviz: Sie ließ sich interviewen, während sie in der Badewanne lag und sofort ging es in erster Linie darum, dass sie da in der Badewanne liegt und vermutlich nix anhat. Auch die Klamotten, die sie trägt, werden „natürlich“ kommentiert. Und mit diesen Effekten, muss sie dann klarkommen. Ich glaube, Frauen bewegen sich da auf einem viel schmaleren Grat.

Elvira: Ja, Nina Kraviz ist ein interessantes Beispiel dafür. Sie sieht sehr gut aus und vermarktet das, aber das machen ganz viele männliche DJs auch. Nina Kraviz wird es aber vorgeworfen. Dabei siehst du auch viele männliche DJs oder Musiker posierend und in Szene gesetzt.

Neele: Ironischerweise Lenny Kravitz zum Beispiel. (alle lachen)

Elvira: Ich dachte dabei gerade an Ben Klock, Marcel Dettmann oder Blawan. Die vermarkten sich auf Fotos genauso mit ihrem Aussehen. Aber da ist es kein Problem. Frauen stehen gesellschaftlich gesehen für das Schöne und Reizvolle, Männer eben nicht. Männer müssen sich einfach weniger Gedanken über Fotos oder ihr Auftreten machen und darüber, ob sie zu sexy, langweilig oder süß wirken. Als Frau musst du dir schon genau überlegen welche Haltung, Mimik, Kleidung du trägst, um nicht sofort in eine Schublade gesteckt zu werden.

Neele: Genau. Und so bald du dich als Frau mit deinem Äußeren vermarktest, geht es halt nicht mehr um die Musik.

Tina: Neele, hast du das Gefühl, dass ihr mit Girlz Edit das Thema präsenter macht und nach vorne treibt?

Neele: Ja, ich denke schon, wenn auch nur in geringem Maße. Ich sehe auf jeden fall Fortschritte, die mir so ein bisschen inneren Frieden bringen. Es ist schon ein krasser Kampf, den man da betreibt und man wird auch oft dafür angepöbelt und zurückgeworfen in seinem Tun. Aber es trägt auf jeden Fall einige kleine Früchte. Die Arbeit ist nicht umsonst. In der Tille war letztens zum Beispiel auch Sarah Farina. Das sind zwar immer noch zu wenige, aber ich sehe die Ansätze und ich muss mich nicht mehr so oft rumstreiten, was mir immer sehr unangenehm ist. Ich mag es nicht, in die Situation zu geraten, dass ich auf den Tisch hauen muss: „Ey, Leute ihr habt hier 10 Veranstaltungen gemacht und keine einzige Frau gebucht, obwohl es musikalisch gepasst hätte.“

Elvira: Man bekommt oft an den Kopf geworfen, dass man damit nervt oder Stress macht. Aber interessant daran ist ja, dass nur Frauen es ansprechen.

Neele: Es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, welches auch noch die nächsten 50 Jahre bestehen wird. Aber in der Clubkultur – in diesem kleine Kontext – können wir halt was machen. Wir können darauf einwirken. Ich muss das auch machen.

Elvira: Wir alle wollen, dass das Geschlecht keine Rolle mehr spielt. Das ist unser Ziel.

Photo Credit Artikel- und Headerbild: rockqueen/photocase.com

11 Kommentare

  • Finde das Interview sehr gut & interessant, gibt der Veranstaltung inhaltlich den Kontext die sie verdient imho. Vorfreude auf Samstag!

    PS: Der letzte Satz ist top. Und dieser erst: „Männer müssen sich einfach weniger Gedanken über Fotos oder ihr Auftreten machen und darüber, ob sie zu sexy, langweilig oder süß wirken.“ – bin froh, dass ich das jetzt schriftlich habe 🙂

  • Pingback: KW 43 – Samstag | frohfroh – we like electronic music from leipzig

  • Absolut! Schritt in die richtige Richtung.
    Vor allem auch mit dem DJ Proberaum, der vielen jungen DJanes die Möglichkeit bietet die Angst von der Technik zu verlieren und generellen Zugang zum Auflegen bietet. Die Idee hat viel Potential! Wobei noch anzumerken ist, dass Männer natürlich auch die Möglichkeit haben den Raum zu nutzen.

  • Als wenn das Geschlecht eine Rolle spielt.
    Ihr stellt euch selber aufs Abstellgleis wenn ihr eure Kunst erstmal über das Geschlecht definieren müsst. Ihr seid nur auf dem Überemanzipierungs-Trip und wenn ihr einen Frauenabend macht, fördert ihr wohl das Miteinander? Jaja, ihr seid ja so benachteiligt. Am Ende zählt die Musik und es gab immer Frauen die geile Kunst gemacht haben, die geben aber nichts auf euren wahnhaften Feminismus. Lol…. Zumal z.B. Neele wirklich schlecht mixt und diese andere Dame, die bei frohfroh ein Interview hatte (KC?) auch nur mittelmäßige Tracks aus der Tube zaubert.
    Irgendwie schlechtes Marketing.

  • „der vielen jungen DJanes die Möglichkeit bietet die Angst von der Technik zu verlieren und generellen Zugang zum Auflegen bietet.“

    Im Umkehrschluss heißt das, dass du sie als unbegabt definierst. Ich glaube es gibt keinen Grund warum Frauen einen anderen Zugang zur Technik oder zum Auflegen haben sollen. Ist es nicht eher biologisch bedingt das Frauen keinen Nerv auf Technik haben? Wo ist das Problem? Ich glaube eher das viele Männer gerne mal zeigen wie man nen Übergang macht oder nen Track mastert und wieso sollte eine Frau zu doof sein sich das genau auf dem selben Weg wie ein Mann dies anzueignen???

    Hää?

  • Pingback: Heute: 26.10.2013 // Girlz Edit DJ-Night | nevertrustcockrock

  • „Ist es nicht eher biologisch bedingt das Frauen keinen Nerv auf Technik haben? “ Das ist nicht dein Ernst? Technikbegeisterung evolutionär zu begründen?! Das Thema wurde/wird gerade groß diskutiert und nicht alles was verlangt bzw. gesagt wird findet meine Zustimmung, aber ich denke genau wegen solchen Denkweisen steht das Thema auf der Agenda!

    Respekt auf jeden Fall an die girls dafür, dass aus eigenem Antrieb gehandelt wird! Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berg gehen!

  • Wie es der audieter schonmal formulierte: Warum legst du nicht auf Tina? Los jetze … 🙂

    Um mal kurz am Thema zu bleiben. Der Großteil der Booker ist irgendwas zwischen 20 und 35. Für diese Generation spielt das Geschlecht wahrlich keine Rolle. Es geht um Musik. Passt das, dann wird auch gebucht. Rolemodels gibt es mittlerweile mehr als genügend und ich verstehe diese Abgrenzung wirklich nicht mehr. Ich finde es deshalb nicht schlecht, letztlich kann jeder das Konzept fahren was er oder sie für richtig hält, aber mit dem Finger sollte man deshalb nicht mehr auf andere zeigen. Das ist ab nem gewissen Punkt recht anstrengend.

    Zudem höre ich immer hier gibt es soviel unbeachtete Frauen in Leipzig. Ich mache mal ne kleine Aufzählung, mich würde wirklich mal interessieren ob ich da jemanden vergessen habe (nur Djs und die gerade in Leipzig wohnhaft sind):
    Girlz Edit Crew
    Kali Avaaz
    Rudy Gonzilla
    KC
    MRN
    Porpoise
    Karete Bu
    Carool
    Claire
    ein part von Herr Fuchs und Frau Elster

    Da ließen sich in anderen uns hier nicht bekannten musikalischen Sportarten sicher noch ein paar mehr finden.

    Und jetzt drehe ich den Spieß mal um und frage: Wer tritt für die Emanzipation der Männer im Bereich Tanzen ein? Egal ob House, Hip Hop oder Dancehall, ich sehe da nur Frauen. Deshalb finde ich das weder scheiße noch unnatürlich. Wenn die Dudes lieber breaken, Fussball spielen oder eben auflegen dann ist das halt so. Die die Bock drauf haben sind trotzdem am Start, auch ohne spezielle Männertrainigsrunde. Und das kostet so manchen ungelenken Männerkeerper sicher auch Überwindung 😉

  • Ihr seid nur aud dem EU-weiten Spaltungs-Trip, das haben irgendwann mal Denkfabriken sich ausgedacht, dann den Stiftungen ins Ohr geflüstert, dann gibts so an den Staat gekoppelte, vom Staat unterstützte Clubs wie Conne Island, die pushen dass dann im Ghetto.

    Es geht nur um Spaltung, gegeneinander aufhetzen, Individualisierung, Abgrenzung, weniger Gemeinschaft…… Vielleicht kapiert ihr das nur nicht.

    Ja und an was ist es denn bitte schön ablesbar das Frauen fast nie Bock auf Technik haben oder sie nie technische Berufe wählen?

    Ihr Demagogen. Die sollen erstmal einen ordentlichen Übergang machen und paar Tracks produzieren anstatt sich in Szene zu setzen und sich „no cock rock disco“ zu nennen oder von Chauvinismus zu sinnieren.

    Oh Gott, ihr wollt Auftritte und definiert euch erstmal über das Geschlecht – wie armselig!!!

    Vielleicht habt ihr einfach nur beschissenere Musik…Zumindest auf Leipzig bezogen.

  • Habt ihr eigene Tracks?
    Habt ihr eigene geile Tracks?

    Oder habt ihr nur Mixe?

    Was wollt ihr?

    Seid ihr nur im Club weil ihr Frauen seid?
    LOL
    Am Ende ist das eher „sexistisch“ sich ohne Substanz in den Club zu drängen, andere zu verurteilen, nur weil man die Frau ist.

    gääääähn

    Eure Tracks sind lahm.

  • Pingback: Mittwochsmix #26 | IT'S YOURS

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